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MPU Vorbereitung - So sollten Sie auf keinen Fall antworten
fvario02 Offline
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Registriert seit: 09.11.2013
Beitrag #1
Photo MPU Vorbereitung - So sollten Sie auf keinen Fall antworten
1.. MPU-Vorbereitung - IHR PROBLEM - DIE MPU

Sie haben ein Problem - Sie müssen zur MPU - der Medizinisch- Psychogischen Untersuchung.

Im Volksmund wird diese Prüfung respektlos als “Idiotentest” oder auch als “Depperltest” bezeichnet.

Wie Sie, wenn Sie die folgenden Seiten durchlesen werden, leicht erkennen können, ist diese Bezeichnung völlig fehl am Platz.

Bei der MPU handelt es sich um eine recht schwierige Prüfung, die gerade bei Personen, die nach einem Fahrerlaubnisentzug antreten müssen, eine umfangreiche Vorbereitung und in vielen Fällen auch Veränderungen im persönlichen Bereich erfordert.

Für diese Vorbereitungen brauchen Sie Zeit - daher ist es wichtig für Sie früh genug damit anzufangen, nutzen Sie Ihre Sperrfrist.

Als schwierigster Teil gilt in der Regel das Gespräch mit dem untersuchenden Psychologen.

Vor allem hierbei möchte ich Ihnen meine Hilfe anbieten.



2. Angebot - Verkehrsmedizin


Wie kann ich Ihnen helfen?

Am einfachsten - und preisgünstigsten - ist es einen Termin in der Praxis zu vereinbaren und sich hier beraten zu lassen.

Das Gespräch “von Angesicht zu Angesicht” ist in der Regel am wirkungsvollsten, der Aufbau einer Vertrauensbasis ist so am ehesten möglich.

Falls Sie bereits einmal eine MPU-Prüfung nicht bestanden haben, also einen negativen Bescheid erhalten haben sollten, so wird dieser als wichtiger Bestandteil für die Erarbeitung Ihrer zukünftigen Vorgehensweise gründlich geprüft und mit Ihnen besprochen.
Sie erkennen daran nämlich genau, welche Fehler Sie gemacht haben, wo Ihre Schwächen - oder auch Stärken - liegen, und in welchen Bereichen Sie noch an sich arbeiten sollten.

Sie müssen sich praktisch zum EXPERTEN IHRES PROBLEMS machen!

Von Ihnen wird der ERWERB VON WISSEN gefordert, Sie sollten also beispielsweise über die Wirkung von Alkohol oder Drogen, etc. Bescheid wissen, den Alkoholgehalt von Getränken - die Wirkmenge von Drogen kennen, oder wissen wie es zu Ihrer Fahrweise mit häufiger Übertretung der Verkehrsregeln kam (Punkte-MPU).

Sie können auch die telefonische Beratung mit einer Beratung in der Praxis ergänzen.

Wenn Sie z.B. mangels Fahrgelegenheit meist die telefonische Beratung bevorzugen, so können Sie doch die Möglichkeit der kostenlosen Erstberatung nutzen, mit einem anschließenden gemeinsamen Durcharbeiten und Begutachten Ihrer Unterlagen - wie z.B. Strafbefehl oder negative MPU-Gutachten - in der Regel eine Stunde.

Dabei kann dann ein Plan, eine Vorgehensweise für die gesamte Vorbereitung erarbeitet werden.

Sinnvoll ist es auch, vor dem Antreten zur MPU-Begutachtung einen "Probedurchlauf", sozusagen eine "Übungs-MPU" in der Praxis durchzuführen.
Da sehen Sie genau wie Sie stehen, ob möglicherweise noch Defizite auszugleichen sind oder Formulierungen ausgearbeitet werden müssen.

Wenn Sie weiter entfernt von der Praxis leben sollten, so ist es gut möglich, die in der telefonischen Beratung erworbenen Kenntnisse in einem Intensiv-Wiederholungswochenende - für Sie und Ihre Familie z.B. gekoppelt mit einem kürzeren oder auch längeren Urlaub in schönen Allgäu - zu Füßen der Königsschlösser - zu kombinieren.

Arbeiten Sie einige Stunden täglich und genießen Sie ansonsten die schöne Natur und die Sehenswürdigkeiten und erholen Sie sich!



3. Die MPU - Prüfung


WAS KOMMT AUF SIE ZU?

Wo können Sie die MPU machen?

Ihre Führerscheinstelle wird Ihnen dazu Auskunft erteilen, man kann Ihnen die Listen mit den infrage kommenden Instituten zuschicken.

Es handelt dabei um die anerkannten Untersuchungsstellen in Deutschland.

Die MPU besteht in der Regel aus 4 Teilen


1. FRAGEBÖGEN

Fragebögen können Ihnen schon vom MPU-Institut zum Ausfüllen nachhause geschickt werden, oder Sie erhalten Sie im Prüfungsinstitut zum Beginn der Untersuchung.

Es handelt sich dabei in der Regel um einen Bogen, der den allgemeinen Lebenslauf abfragt, Familiensituation, Ausbildung, Arbeitsplatz, Freizeitgestaltung, etc.

Ein weiterer Bogen enthält Fragen z.B. zu Ihrem Alkohol- oder Drogenkonsum, etc.

Z.T. müssen Sie Ja/Nein Antwortkästchen ankreuzen, zum Teil müssen Sie schriftlich antworten.

Diese Bogen liest der Verkehrspsychologe vor der Befragung. Ihre Angaben sollten also mit den Angaben während des Prüfungsgesprächs übereinstimmen! Sie müssen einer kritischen Nachfrage standhalten.


2. KÖRPERLICHE UNTERSUCHUNG

Bei der Untersuchung und dem Gespräch mit dem ARZT müssen Sie die erforderlichen Laborunterlagen abgeben. (Leberwerte zum Beweis der Alkoholabstinenz, etc.)

Dann erfolgt die körperliche (Herz-, Lungen-, Leber- u. Bauchuntersuchung, usw.), anschließend die neurologische Untersuchung - Nervenreflexe mit dem Hämmerchen abklopfen, usw.

Dann kann z. B. noch Blut zur Überprüfung der Leberwerte abgenommen werden, Urin kontrolliert werden, usw.


3. DURCHFÜHRUNG VON TEST-UNTERSUCHUNGEN

Anschließend werden noch Tests zur Überprüfung Ihrer Reaktionsgeschwindigkeit , der Konzentrationsfähigkeit und der Aufmerksamkeit durchgeführt. In er Regel wird dazu das WIENER SYSTEM benutzt, d. h., Sie sitzen vor einem Gerät , an dem Sie bei Aufleuchten bunte Farbtasten drücken müssen, daneben leuchten noch Lichter auf und Sie müssen durch das Drücken zweier Fußpedale zwischen einem hellen und einem dunklen Ton unterscheiden.

Die Anforderungen sind dabei recht hoch, sie bestehen jedoch bereits mit einer geringen Prozentzahl richtiger Antworten.


4. GESPRÄCH MIT DEM VERKEHRSPSYCHOLOGEN

Dies ist der wichtigste Teil der Untersuchung, auf den Sie sich gut vorbereiten sollten.

Wenn Sie ein massives Alkohol- oder Drogenproblem haben, sollten Sie vor Antritt der MPU dies in einer Suchtberatungsstelle bearbeiten. Die Kosten hierfür übernimmt Ihre Krankenkasse oder der Rentenversichungsträger.

Nutzen Sie Ihre finanziellen Mittel zur Vorbereitung auf die MPU!

Von Ihnen wird erwartet, dass Sie zu diesem Zeitpunkt Wissen über Ihren Problembereich erworben haben, also praktisch zum “Experten” geworden sind.
Hierzu gehören z.B. Alkoholgehalt von Getränken, Wirkstoffgehalt von Drogen, Wirkung der Suchtstoffe auf den Körper, auf die Gesundheit, usw. Umfangreiche Kenntnisse sind hilfreich.

Zudem müssen Sie zeigen, dass Sie Problembewusstsein entwickelt haben, dass Sie sich selbstkritisch mit Ihrem früheren Verhalten auseinandergesetzt haben und dass Sie Ihre Lebensweise geändert haben.

Dies zu beweisen ist Ihre Aufgabe und ohne entsprechende Vorbereitung in der Regel nur sehr schwer möglich.

HIER LIEGT DER SCHWERPUNKT DER HILFE FÜR IHRE VORBEREITUNG!

Der untersuchende Psychologe muss in einem sehr kurzen Zeitraum - oft sind es nur 20 - 30 Minuten - entscheiden, ob Sie Ihr Suchtverhalten ausreichend geändert haben - und er muss dabei auch Teile Ihrer Persönlichkeit beurteilen.
Es ist nicht verwunderlich, dass es dabei oft zu Missverständnissen kommt.

Das MPU-Gutachten haben Sie privat bei der Untersuchungsstelle in Auftrag gegeben, es steht Ihnen zu. Lassen Sie es an Ihre Anschrift senden.
Geben Sie ein negatives Gutachten in der Regel nicht bei der Führerscheinstelle ab.


Besprechen Sie das Ergebnis mit Ihrem Therapeuten!




4. Alkohol


ALKOHOL - als Grund für die Entziehung der Fahrerlaubnis

Wenn es zur Entziehung der Fahrerlaubnis kommt ist meistens das FAHREN UNTER ALKOHOLEINFLUSS der Grund dafür.


1. Bei einer einmaligen Fahrt mit einem Wert von 1,6%o und höher


2. bei wiederholtem Fahren unter Alkoholeinfluss oder


3. wenn aktenkundig belegt ist, dass es in der Vergangenheit im


Zusammenhang mit der Verkehrsteilnahme zu einem Verlust der Kontrolle

des Alkoholkonsums gekommen ist.


4a) In diesen Fällen wirft man Ihnen ALKOHOLMISSBRAUCH vor.



Behörden und Gerichte sind der Meinung:

Bei Alkoholmissbrauch sind die Voraussetzungen für das Führen eines Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr nicht erfüllt.

Missbrauch liegt vor, wenn das Führen eines Kfzs und (ein die Fahrsicherheit beeinträchtigender) Alkoholkonsum nicht (hinreichend sicher) getrennt werden können.

Zusammenfassend gesagt heißt das, dass die Behörden Ihnen somit die FAHREIGNUNG absprechen.

Diese kann nur unter bestimmten Bedingungen “als wiederhergestellt gelten”.


4b) Für Personen, die ALKOHOLABHÄNGIG


(also alkoholkrank) sind gilt nach Ansicht der Behörden folgendes:


WER VOM ALKOHOL ABHÄNGIG IST, KANN KEIN KRAFTFAHRZEUG FÜHREN.


Vor Wiedererlangung der Fahrerlaubnis wird bei Alkoholabhängigkeit nach dem Absolvieren einer ALKOHOLTHERAPIE (“erfolgreiche Entwöhnungsbehandlung”) der NACHWEIS EINER DAUERHAFTEN ABSTINENZ d.h. eine einjährige Abstinenzzeit (ohne Trinken von Alkohol) gefordert.

Selbst wenn Sie all diese Vorgaben erfüllt haben, ist es nicht leicht, im Gespräch mit dem MPU-Psychologen dies auch zu beweisen.

EINE GRÜNDLICHE VORBEREITUNG AUF DIE MPU IST SOMIT GANZ BESONDERS WICHTIG!




5. Drogen

MPU WEGEN FAHRENS UNTER DROGENEINFLUSS

Ehe Sie zur MPU antreten können benötigen Sie ein fachärztliches Gutachten - die Liste der zugelassenen Gutachter erhalten Sie von Ihrer Führerscheinstelle.

Sie brauchen Geduld und Durchhaltevermögen, das ist ein langer Weg.

Die Behörde ist der Ansicht: Wenn Sie unter Drogeneinfluss ein Kfz gefahren haben, so sind Sie (bei Cannabis) nicht in der Lage den erforderlichen Anforderungen hierfür gerecht zu werden, weil Sie Konsum und Fahren nicht trennen können.

Wenn Sie beides trennen können und nur gelegentlich Cannabis konsumieren, sind Sie in der Lage den gestellten Anforderungen zum Führen von Kraftfahrzeugen gerecht zu werden.

Wer “harte” Drogen im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes konsumiert oder abhängig davon ist gilt “als nicht in der Lage den gestellten Anforderungen gerecht zu werden”.

Grund: Stoffe der oben genannten Art (Btm) setzen die körperlich-geistige Leistungsfähigkeit des Fahrers ständig unter das erforderliche Maß herab oder können durch den besonderen Wirkungsablauf “jederzeit unvorhersehbar und plötzlich” seine Leistungsfähigkeit oder seine Fähigkeit zu verantwortlichen Entscheidungen beeinträchtigen.

Die Voraussetzungen zum Führen von Kraftfahrzeugen können nur dann als wieder gegeben angesehen werden, wenn der NACHWEIS geführt wird, dass KEIN KONSUM MEHR BESTEHT.

(Bringen Sie bei Ihrer MPU-Stelle in Erfahrung, welche und wie viele Abstinenznachweise erforderlich sind.)

Nach Vorlage des Gutachtens kann (aber muss nicht) von der Führerscheinstelle eine MPU gefordert werden.





6. Punkte

MPU - WEGEN VERSTÖßEN GEGEN VERKEHRSRECHTLICHE VORSCHRIFTEN - d. h. “Punkte-MPU” wegen des Erreichens von 18 oder mehr Punkten in der “Flensburger Verkehrssünderkartei”.

Die Behörden sind der Meinung, dass: Personen, die durch wiederholte oder erhebliche Verkehrsverstöße aufgefallen sind, eine besondere Gefahrenquelle darstellen.

Damit es nicht zu weiteren erheblichen Verstößen und zu einer Gefährdung der Verkehrssicherheit kommt, müssen die Ursachen der Fehleinstellungen erkannt, die Einstellungen und das Verhalten ausreichend geändert und stabile neue Gewohnheiten gebildet worden sein.

6a) “PUNKTEKONTO IN DER FLENSBURGER KARTEI” : Was geschieht?

Bei 0 bis 7 Punkten: Keine behördlichen Maßnahmen

Bei einer freiwilligen Teilnahme an einem Aufbauseminar - bei einem Punktestand von bis zu 8 Punkten - können Ihnen 4 Punkte erlassen werden.

Bei 8 - 13 Punkten: Sie erhalten eine behördliche Verwarnung - Hinweis auf Teilnahme an einem Aufbauseminar. Dies bringt Ihnen jetzt nur noch einen Punktenachlass von 2 Punkten.

Bei 14 -17 Punkten: Die Behörde ordnet ein Aufbauseminar an. Sie werden darauf hingewiesen, dass bei 18 Punkten der Entzug Ihrer Fahrerlaubnis droht. Sie können an einer freiwilligen verkehrspsychologischen Beratung teilnehmen - dies erbringt einen Nachlass von 2 Punkten für Sie.

Bei 18 oder mehr Punkten: Ihre Fahrerlaubnis wird entzogen, in der Regel wird eine Sperrfrist von 6 Monaten verhängt und eine MPU wird angeordnet.





7. Straftaten


MPU WEGEN DEM BEGEHEN VON STRAFTATEN

Die Behörden sind der Ansicht: Wer Straftaten begangen hat, ist ….

ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen.

- wenn sie im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr oder der Kraftfahreignung stehen,

- wenn sie auf ein hohes Aggressionspotential schließen lassen - ohne

Rücksicht auf berechtigte Interessen anderer - oder “Bereitschaft zu

ausgeprägt impulsiven Verhalten“(z.B. bei Raub, schwerer Körper-

verletzung, Vergewaltigung) und dabei Verhaltensmuster zeigen ….

die die Verkehrssicherheit gefährden könnten.

Die Fahreignung gilt nur dann als wiederhergestellt, wenn sich der Täter so verändert hat, dass negative Auswirkungen auf sein Verhalten nicht mehr zu erwarten sind.

Die “geänderten Voraussetzungen” müssen sich - in der Regel ein Jahr lang - als stabil erweisen.

Dann kann die MPU angetreten werden.





8. Häufig gestellte Fragen

Zu welcher MPU-Stelle soll ich gehen? Gibt es Unterschiede?

Die MPU-Stellen sind alle in etwa gleich gut oder gleich schlecht.
Es ist nun einmal schwierig, einen Menschen in ca. 20 bis 30 Minuten zu beurteilen.
Überall können Sie auf unerfahrene oder penetrante Gutachter stoßen. Gerade deshalb ist eine gute Vorbereitung wichtig.

Lässt man mich sowieso erst einmal durchfallen?

Wenn Sie sich mit Ihrem “Delikt” und Ihrem Fehlverhalten gründlich auseinandergesetzt haben, wenn Sie Ihr früheres Verhalten selbstkritisch betrachten und sich jetzt anders verhalten, so haben Sie immer gute Chancen die MPU zu bestehen.

Wann habe ich keine Chancen, die MPU zu bestehen?

Wenn Sie z. B. alkohol- oder drogenabhängig sind und keine Therapie gemacht haben oder wenn Sie an (bestimmten) schweren körperlichen oder seelischen Erkrankungen leiden - dies lässt sich nicht verheimlichen - dann sollten Sie nicht zur MPU antreten.

Werden bei der MPU Fangfragen gestellt? Werde ich unter Druck gesetzt?

Damit müssen Sie rechnen. Sie sollten bei Ihren Antworten im wesentlichen bei der Wahrheit bleiben - das ist einfacher. D.h. aber nicht, dass Sie dort “eine Beichte” ablegen sollten.

Es geht um Alkohol, Drogen, etc. Dass Sie früher “ gesündigt” haben, ist dem Gutachter bekannt. Ihr Promillewert verrät z.B., wie viel Sie getrunken haben. Es ist sinnlos zu lügen. Die Gutachter werden ständig belogen.

Daher ist es verständlich, dass sie mit kritischen Fragen nachhaken, die Richtigkeit Ihrer Angaben bezweifeln.

Bleiben Sie bei der Wahrheit - lassen Sie sich aber auch unter Druck nicht zu falschen Aussagen verleiten. Das kann durchaus versucht werden!

Wie kann ich beweisen, dass ich die Wahrheit sage?

Sie müssen Ihre Antworten nachvollziehbar und einfühlbar gestalten.

Vermeiden Sie Allgemeinplätze. Wenn Sie Probleme hatten, mit dem Trinken aufzuhören, so verschweigen Sie das nicht, berichten Sie lebensnah, dramatisieren Sie aber auch nicht im Versuch besonders einsichtig zu erscheinen.

Unbedingt müssen Sie “Wissen erwerben” - d.h. Sie müssen verstehen, was Ihre Aussagen im Bezug auf Ihr Delikt bedeuten, nur so können Sie die korrekten Formulierungen finden. Sonst kann es zu Missverständnissen kommen.

Was muss ich tun, wenn die MPU negativ ist?

Sie geben das Gutachten in Auftrag, es ist Ihr Eigentum. Lassen Sie es an Ihre Anschrift schicken. Falls es negativ ist, reichen Sie es nicht bei der Führerscheinstelle ein, sondern ziehen Sie dort Ihren Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis zurück.

Dann können Sie in Ruhe überlegen. Sollten Sie sich besser vorbereiten?

Günstig ist es, das Gutachten einem Verkehrstherapeuten vorzulegen um zu beraten, was zu tun ist. O

ft werden auch im GA Empfehlungen ausgesprochen.

Die MPU kann beliebig oft wiederholt werden.

Schon bei dem Gedanken an die MPU bin ich schrecklich nervös, ich habe Angst in Panik zu geraten, was kann ich tun?

Sie können Entspannungsübungen - wie z.B. das Autogene Training machen, das hilft dabei, das Erregungsniveau zu senken.

Das Wichtigste ist aber eine wirklich gute Vorbereitung, erarbeiten Sie sich ein ausführliches Konzept, schreiben Sie sich Ihre Antworten auf die Fragen auf, die ja im wesentlichen bekannt sind, “beten Sie sie so oft herunter”, bis sie Ihnen auch unter großem Druck wieder einfallen. Achten Sie genau auf die Fragen! Bemühen Sie sich um exakte Beantwortung.

Im übrigen:

Auch eine negative MPU werden Sie überstehen! Sie können sie ja wiederholen, Sie werden dort nur untersucht und befragt, keiner trachtet Ihnen nach dem Leben.

Vergleichen Sie sie ein wenig mit der ersten Führerscheinprüfung: Man war aufgeregt, es gab viel zu lernen, und man konnte durchfallen - na ja, dann ging man halt - besser vorbereitet noch einmal hin.

Dies soll Sie nicht dazu verleiten, unvorbereitet die MPU anzutreten. Es soll Ihnen nur zeigen, dass niemand in Panik zu verfallen braucht - wenn Ihnen das Thema peinlich ist, so brauchen Sie ja nicht alle Welt darüber informieren.





9. Wie kann ich meine Chancen in der MPU verbessern?

Nehmen Sie das Thema ernst.

Beginnen Sie sofort mit den Vorbereitungen.

Nutzen Sie alle kostenlosen Informationsmöglichkeiten (z. B. Informationsabende beim TÜV/Dekra, Literatur aus der Bibliothek, Selbsthilfegruppen wie z.B. AA oder Kreuzbund, etc.

Besorgen Sie sich MPU-Literatur - befolgen Sie die Ratschläge.

Die große Gefahr beim Lesen von MPU-Literatur besteht darin, dass man sich sicher fühlt, nur weil man weiß, “was man tun müsste, ohne es jedoch zu tun”. Das führt dann oft zu einem Gefühl falscher Sicherheit.

Suchen Sie sich einen guten Verkehrstherapeuten - einen erfahrenen Arzt oder Psychologen, auch gut ausgebildete Sozialpädagogen nehmen sich inzwischen dieses Themas an.

Erwerben Sie Wissen in dem Sie betreffenden Bereich - bei Alkoholproblemen z. .b. müssen Sie -

über die Wirkung von Alkohol Bescheid wissen,

den Alkoholgehalt von Getränken kennen,

die Promillezahl nach einer bestimmten Trinkmenge ausrechnen können,

die konsumierte Trinkmenge errechnen können,

die Wirkungen von Alkohol auf die Gesundheit kennen, etc.

Sie müssen sich selbstkritisch mit Ihrer Tat und mit Ihrem früheren Verhalten auseinandersetzen - bagatellisieren Sie nicht.

Sie müssen (das ist das Schwierigste!) ein klares Konzept erarbeiten, um beweisen zu können, dass Sie sich in der Zukunft anders verhalten werden.

Die Veränderung in Ihrem Leben sollte positiv erlebt werden.

ES GIBT VIEL ZU TUN; PACKEN SIE ES AN! ES IST ABER GUT ZU SCHAFFEN!





10. So sollten Sie keinesfalls antworten

(aber das wissen Sie inzwischen natürlich bereits)



“Beweisen Sie mir erst mal, dass ich wirklich gefahren bin!”

Dieses Problem hätten Sie schon vorab mit der Polizei oder mit Hilfe eines Anwalts klären müssen. Jetzt sind Sie angetreten, um die MPU zu bewältigen - nicht der Ort und nicht die Zeit für derartige Diskussionen. Ansonsten Vorsicht: Bei Falschaussagen können neue Strafverfahren drohen.

“Hab’ nur ein paar Bier getrunken, wahrscheinlich hat mir jemand heimlich Schnaps hineingeschüttet”.

Nach dieser Antwort könnten Sie eigentlich gleich wieder nachhause gehen.

Sie beweist, dass Sie nichts verstanden haben! Sie stehen nicht zu Ihrem Alkoholkonsum, d.h. “Leugnen” und haben nicht das geforderte WISSEN erworben, sonst wüssten Sie, dass dies schon rein “technisch” gar nicht möglich ist, v.a. bei hohen Promillezahlen.

“Sonst trinke ich fast gar nichts, nur an diesem Abend habe ich einmal mehr getrunken …”

Wenn Sie mit einem hohen Promillewert noch einigermaßen sicher auf den Beinen waren und es schafften, die Autotür aufzusperren und den Wagen zu starten und zu bewegen - oder mit dem Fahrrad zu fahren - etc., beweist das, dass Sie große Alkoholmengen gewohnt sind, d.h. dass Sie trinkfest sind.

Diese Ausreden können Sie sich sparen, sie schaden Ihnen nur.

“Früher habe ich viel zu viel getrunken, jetzt trinke ich einfach nichts mehr, hatte keine Probleme dabei, war überhaupt nicht schwer”.

Fast jeder kann für einen gewissen Zeitraum auf Alkohol verzichten -

das beweist also gar nichts. Es ist doch allgemein bekannt, wie schwer es ist Gewohnheiten dauerhaft zu ändern (Neujahrsvorsätze!).

Alkohol als suchterzeugender Stoff bringt - wie alle Suchtmittel - beim Verzicht noch eine ganze Menge weiterer Probleme mit sich - und das müssen Sie wissen.

“Trinke fast gar keinen Alkohol, aber an dem Tag hatte ich große Probleme - Arbeit, Familie, Finanzen etc. - nur deshalb habe ich mich betrunken.”

Vorsicht! Sie bekennen mit diese Aussage ein Konflikttrinker zu sein. Dieses Problem löst sich nicht von alleine. Außerdem beweisen Standfestigkeit und hoher Promillewert , dass Sie große Alkoholmengen gewohnt sind, also haben Sie gleichzeitig nicht die Wahrheit gesagt.

“Habe im Wirtshaus nur wenig getrunken, erst daheim habe ich schnell ziemlich viel Schnaps runtergekippt.”

Das ist die bekannte NACHTRUNKBEHAUPTUNG; z.B. wenn die Polizei nach einem Unfall oder einer Fahrerflucht zuhause auftaucht.

Nachtrunk lässt sich durch zweimalige Blutentnahme leicht beweisen oder widerlegen. Außerdem weist “schnell viel Schnaps” auf ein Alkoholproblem hin.

“Am Bau, beim Oktoberfest, bei der Weihnachtsfeier, in der Starkbierzeit…… trinken doch alle, nur weil Sie mich danach mit 2,2%o erwischt haben bin ich doch kein Alkoholiker, das ist doch normal”.

Die Obergrenze für “ normales geselliges Trinken” liegt bei 1%o. Wenn Sie bei 2,2%o noch einigermaßen sicher auf den Beinen sind beweist das Ihre Trinkfestigkeit - sonst wären Sie schon bewusstlos, und deutet auf ein Alkoholproblem hin. Dass Sie Ihre Trinkfestigkeit z.B. bei der Arbeit am Bau und nicht in der Freizeit erworben haben dient auch nicht als Entschuldigung und ändert nichts an den Tatsachen, dass Sie ein Problem haben, das es zu bewältigen gilt.

“Wenn Sie sagen, bei der (hohen) Promillezahl müsste ich mehr als 10 Bier oder Schnaps getrunken haben, kann das nicht stimmen, so viel waren es sicher nicht, so viel trinke ich nie”.

Entweder Sie leugnen ein Alkoholproblem , bemänteln oder verniedlichen Ihre Trinkmenge - und das ist typisch für Menschen mit einem fortbestehenden Trinkproblem. Oder Sie wollten es nie so genau wissen, das spricht für eine Verharmlosung und sagt Ihnen, dass Sie sich Ihr Alkoholproblem nie richtig bewusst gemacht haben, d.h. (leider), dass Sie noch gar nicht richtig angefangen haben, sich mit dem Problem auseinanderzusetzen.





11. Was bringt ein “Crash-”Kurs?

Was versteht man unter einem Crash-Kurs?

Damit meint man in der Regel eine Vorbereitung auf die MPU in kürzester Zeit, die erforderlichen Informationen sollten schnell und konzentriert “eingehämmert” werden; meist hatten die betroffenen Personen keine Zeit (oder keine Lust) sich rechtzeitig auf die MPU vorzubereiten.

Ein solcher Kurs kann sinnvoll sein, wenn Sie sonstige erforderliche Voraussetzungen erfüllt haben, und es nur noch um die Übermittlung von Wissen oder um die Hilfe bei der Formulierung von Antworten geht.

Sie sollten aber bestimmte Bedingungen vorher erfüllt haben. Bei Alkoholmissbrauch z.B. müssen Sie Ihre Abstinenz (bei Werten über 2%o) bzw. Ihren kontrollierten Alkoholkonsum durch das Vorlegen der sog. “Leberwerte” im Abstand von ca. 4 bis 6 Wochen nachweisen.

Wenn Sie ein ernsthaftes Alkohol- oder Drogenproblem haben, so müssen Sie dieses vorher in einer Suchtberatungsstelle oder mit Ihrem Hausarzt (wenn dieser Suchtberatung anbietet) bearbeiten.

Erkundigen Sie sich - wenn Sie unter Drogen gefahren sind - bei Ihrer Führerscheinstelle, ob Sie ein fachärztliches Gutachten vorlegen müssen.

Wenn Sie sich also bereits - wenigstens teilweise - über Ihr früheres Verhalten Gedanken gemacht haben und angefangen haben, daraus Konsequenzen zu ziehen, so kann eine Intensivvorbereitung für Sie durchaus noch hilfreich sein - günstiger für Sie ist aber auf jeden Fall eine rechtzeitige Vorbereitung.



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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.11.2013 19:11 von Tarabas68.)
25.11.2013 13:53
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Tarabas68 Offline
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Beitrag #2
Star RE: MPU Vorbereitung - So sollten Sie auf keinen Fall antworten
MPU-Fragen & Antworten
#MPU die Medizinisch Psychologische Untersuchung (Idiotentest)

Idea http://www.die-mpu.de

Was bedeutet eine anfallende
#MPU
Medizinisch Psychologische Untersuchung (Idiotentest)

Mehr als 100.000 Menschen müssen diese Begutachtung pro Jahr absolvieren, um ihren #Führerschein wiederzubekommen oder zu behalten.

Wann droht eine MPU?
Idea http://www.die-mpu.de

Nach einem Führerscheinentzug oder wenn Zweifel in ihrer Fahreinung bestehen.

1. Die Führerscheinstelle entzieht die Fahrerlaubnis, etwa weil der Betroffene acht Punkte in Flensburg gesammelt hat. Weiter wenn der Betroffene mit Alkohol 1,6 Promille oder harte, weiche Drogen auffäliig war.

2. Ein Gericht entzieht den Führerschein, z.B. wegen eines Verkehrsdeliktes, und legt eine Speerzeit fest (mindestens sechs meistens zwölf Monate). Vor der Wiedererteilung prüft die Fahrerlaubnisbehörde, ob der Betoffene sich zusätzlich einer

MPU unterziehen muss.

Was ist das Ziel der MPU?
Idea http://www.die-mpu.de

Problembewusstsein schaffen erkennt der Betroffene seine persölichen Fehler, etwa unkontrollierten Alkohol-Drogenkonsum oder andauerndes Fehlverhalten im Verkehr? Wichtig: Der Prüfling muss Glaubhaft machen, dass er sein Verhalten bereits vor der MPU geändert hat.

Wie sind die Bestandteile einer MPU und wie lange dauert Sie?
Idea http://www.die-mpu.de

Die Prüfung dauert etwa drei Stunden. Das entscheidende Gutachten stellt der Verkehrspsychologe nach einem etwa 60 minütigen Gespräch aus. Zudem gibt es Fragebögen zu Lebenslauf, Gesundheit und Anlass des Führerscheinentzugs. Bei Reaktionstests werden etwa Gedächtnisleistung oder die Reaktionszeit auf Farbimpulse getestet.

Weiter wird eine Untersuchung bei einem Arzt inklusive Blutentnahme durchgeführt.

Worauf kommt es beim Psychologengespräch an?
Idea http://www.die-mpu.de

In diesem Gespräch geht es um die Ursachen des Führerscheinentzuges, im Fall von Alkohol und das frühere Trinkverhalten. Der Betroffene sollte darlegen können, warum sich das Fehlverhalten in der Zukunft nicht wiederholen wird. Entscheidend für eine MPU ist, dass der Psychologe für den Betroffenen eine positive Zukunftsprognose abgeben kann.

Welche Ergebisse kann eine MPU bringen?
Idea http://www.die-mpu.de

-Bestanden

-Bestanden mit „Kursempfehlung zur Wiederherstellung der Fahreignung“-Pflicht!

-Nicht bestanden

Wer führt die MPU durch?

Staatlich zugelassene Medizinische Psychologische Institute.

Was passiert mit den Gutachten?

Das Gutachten wird dem Betroffenen nach rund zehn bis 14 Tagen zugeschickt. Alle beteiligten Personen unterliegen der Schweigepflicht.

Das positive Gutachten wird dem Straßenverkehrsamt vorgelegt.

Das negative behält man in den eigen Händen. Den Antrag bei der Behörde zurückziehen.

Was kostet eine MPU?
Idea http://www.die-mpu.de

Die Kosten sind einheitlich in der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr festgelegt.

Sie betragen je nach Art des Falles und Vorgeschichte des Sünders mindestens ab 200 €.

Bei Fahren unter Drogen- und Alkoholeinfluss können bis zu 750 € fällig werden.

Für anfallende Abstinenznachweis entstehen weitere Kosten.

Kann ich die #MPU #umgehen?
Idea http://www.efgo-gmbh.de

Nein - in #Deutschland und #Österreich nicht!
Ohne die Vorlage des positiven Gutachten, erteilen die Behörden auch keine Fahrerlaubnis.

Als einzigste Alternative zur Deutschen MPU gibt es nur die Möglichkeit des #EU #Führerschein #ohne #MPU in Fahrschulen im Ausland!

LinkTipp:

Heart http://www.efgo-gmbh.de Heart
&
Exclamation http://www.problem-logistik.com Exclamation

#MPU
Medizinisch Psychologische Untersuchung #Idiotentest #Führerschein #MPU_Killer

http://www.tarabas68.com
Rolf Herbrechtsmeier

> MPU Vorbereitungskurse
http://www.mpu-garantiert.com

> Führerschein kaufen England ohne Anreise
http://www.england-wiedererteilung.de

> EU Führerschein ohne MPU
http://www.efgo-gmbh.de

> Ungarn Führerschein ohne MPU
http://www.ungarn-fuehrerschein.de
09.06.2015 16:45
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
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