Zitat:
Zitat von Flow eulenspiegel11,
Freue mich für dich.
Gratulation.
Hau rein, wir warten schon.
Die nachkommenden User werden es dir danken.  |
Danke :-)
Ist natürlich alles unter Vorbehalt, aber zweieinhalb mündliche Zusagen sind - denke ich "positiv" zu werten.
Also: Termin um 12 Uhr (am Tag vorher ausgemacht: "Hätten Sie am 3.7. Zeit .... oder morgen um 12 ..."), 9.45:
MPU-Simulation per Telefon mit dem
VP - bis 11.15, danach Leberwerte abgeholt (11.30), letzte Zigarette vor dem Gebäude:11.45).
Nach der (freundlichen) Begrüßung Fragebogen im Wartezimmer ausgefüllt, neben mehreren, genauso nervösen Zeitgenossen, wie mir.
Eine Minute nach Abgabe des Bogens steht ein Mann vor mir, sagt: "Folgen Sie mir bitte"- der Gutachter.
War ich irgendwie noch nicht drauf gefasst. Aber wer ist das schon wirklich, wenn einem der Mann gegenüber steht.
Aber - wie heißt es so schön: Augen zu und durch.
Hier ist es Zeit für einen Einschub: was immens hilft und im Übrigen auch stimmt: Immer dran denken: DER will euch eigentlich nix Böses (es sei denn, ihr taucht besoffen da auf). Er hat nur nach den ersten Sekunden Eindruck ein Bild von euch (Erscheinungsbild, rasiert oder unrasiert, gepflegt oder ungepflegt, offener Blick oder nervöses Wegschauen: spielt alles eine Rolle, ich habe Menschen heute scheitern sehen).
Für das Gespräch (in meinem Fall eine halbe Stunde) gibt es eigentlich nur eins zu raten: Vorbereitet sein. Der Ablauf ist offensichtlich immer gleich ("Gutachter muss seinen Richtlinien folgen"). Die relevanten Fragen MÜSSEN richtig !!! beantwortet werden.
Um es vorwegzunehmen: Hab ich (für meine Begriffe) trotzdem nicht. Wer sich aber (in diesem Forum oder woanders, vor allem aber mit sich selbst) mit der Problematik AUSEINANDERGESETZT hat, schafft es. "Geschichten" haben keine Chance.
Zurück zur Realität: Nach einer längeren Wartezeit folgt der Aufruf für die medizinische Untersuchung und ich staune: Die Ärztin fragt nochmal alles zur Trinkgeschichte ab (auch hier gilt: vorbereitet sein, denn natürlich gleicht sie das Gesagte mit den Aufzeichnungen des
GA ab).
Und es kommt der letzte - der Reaktionsteil. Hektisch, aber machbar.
Alles in allem: Die
MPU ist zwar ein Hindernis - aber nur die eigene Krücke hindert einen daran, drüber zu springen.
Gruß