Ich hab ihn überarbeitet ich hoffe jetzt ist mehr damit anzufangen
Danke für eure Mühe
MfG
Stefan
1. Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?
Mit 14 Jahren in der Schule durch einen animierten Aufklärungsfilm.
2. Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
Mit 15 Jahren mit zwei Freunden von mir.
3. Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Wie lange habt Ihr was in welcher Menge genommen?)
Ich war mit zwei Freunden bei mir zu Hause und meine Eltern waren aus. Der eine Freund von mir hatte Haschisch dabei und meinte wir sollten das doch mal ausprobieren. Ich hatte zwar ein ziemlich unguttes Gefühl aber die neugier und der Gruppenzwang waren größer. Ab dem Moment habe ich dann 3 - 4 mal im Jahr ein Cannabiszigarette konsumiert wenn mal ein Freund darauf bestand. Ab dem 18. Lebensjahr ändert sich mein Konsumverhalten durch den Einfluß eines neuen Freundeskreis. Das Konsumverhalten ändert sich dahingehend das man jetzt 2 – 3 mal die Woche eine Canabiszigarette konsumierte. Meistens geschah dies an Wochenenden wenn man langeweile hatte und man Abschalten wollte dies geschah bei Freunden daheim während man DVDs geguckt.
4. Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
Ja nur einmal aber da ich volkommen die Kontrolle verlor und mir dazu auch noch ziemlich schwindelig geworden ist habe ich es seit dem Zeitpunkt für immer bleiben lassen da ich Angst um meine Gesundheit hatte .
5. Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Ich trank nur zu besonderen Anläßen mal ein Glas Wein oder zwei Flaschen Bier.
6. Sonstige Suchtmitteleinnahme?
Nein
7. Haben Sie bei sich negative Folgen fetsgestellt?
Andauerende Lustlosigkeit dazu Demotiviertheit sowie verlangsamte Raktionsfähigkeit, großes Risiko in die Abhängigkeit zu rutschen.
8. Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Ja da ich mir der Folgen des Cannabis Konsum zu dieser Zeit nicht bewußt war.
9. Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?
THC i.S. GC/MS F 3.6 microg/l, THC-Carbonsäure i.S. GC/MS F 135.0 microg/l
10. Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
In der Woche vor der Aufälligkeit habe ich 3 – 4 Cannabiszigaretten konsumiert.
11. Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
Eine Cannabiszigarette zu zweit mit ungefähr 0,4 g Cannabis.
12. Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
Nein es war aus purer langweile
13. Wie sind Sie auffällig geworden?
Ich wurde von der Polizei bei einer Routinekontrolle aufgrund eines unsicheren Fahrstils angehalten. Nach einer Überprüfung meiner Pupillen bat man mich einem Urintest zu absolvieren.
Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden(auch Parkplatz):
14. Was war der Zweck der Fahrt?
Die Beschaffung von Cannabis in einem Coffeeshop in Hengelo
15. Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?
Ich fuhr in Hengelo los und wurde kurz nach Schüttdorf angehalten d.h. ich hatte 32 km zurückgelegt. Vor mir hatte ich noch eine Strecke von 160 km der Zielort war ....
16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluß im Straßenverkehr unterwegs?
Da ich kein eigenes Auto gehabt habe, und ich erst nach meiner Tat erfahren habe das man bis zu 72 Stunden noch unter Drogeneinfluss steht, schätze ich die Anzahl in meinem Fall auf 20 mal.
17. Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
Ich habe mir versucht einzureden das ich den Verlust von Reaktionsfähigkeit durch die erhöhte Vorsicht, durch die Paranoia von der Polizei angehalten zu werden, kompensieren würde. Dies war sehr leichtsinnig von mir
18. Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
(Beschreibung bitte für die zutreffende Substanz)
Weil die Reaktionsfähigkeit beim vorherigen Konsum von Cannabis eingeschränkt ist und der Realitätssinn nachlässt. Entfernungen können zudem nicht richtig eingeschätzt werden. Man neigt zur Selbstüberschätzung, ist Risikofreudiger und unkonzentriert.
19. Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluß?
Dies hängt von dem Körpergewicht , der Konsummenge sowie der Konsumhäufigkeit ab. Der Einfluss ist zwischen 24 und 72 Std.
20. Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
Es können körperliche und psychische Schäden auftreten. Zu den körperlichen Schäden zählen Lungenkrankheiten, Kopfschmerzen und Übelkeit, zu den psychischen Krankheiten zählen unter anderem Antriebslosigkeit, Bewusstseinsstörungen, Abschottung, Disziplinlosigkeit (Unpünktlichkeit) und Realitätsverlust. Dazu kommt noch die Gefahr hinzu in die falschen Kreisen abzurustchen d.h. vom Cannabiskonsum zu einer harten Droge wie Kokain oder Heroin desweiteren besteht bei jeder Droge die Gefahr in eine Abhängigkeit zurutschen.
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21.1 Warum ist es passiert?
Ich habe nicht die geforderte Zeitspanne verstreichen lassen die nach einem Cannabis Konsum erforderlich ist.
21. Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
Zu dem Zeitpunkt an dem mein Konsumverhalten sich in ein regelmäßiges Muster gewandelt hatte wollte ich nur abschalten und mich ablenken da ich mich gerade von meiner Freundin nach zwei Jahren getrennt hatte.
Als ich dann neue Freunde fand geriet ich einen Freundeskreis wo der Cannabis Konsum üblich war und es als normal angeshen wurde Cannabis zu konsumieren.
22. Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?
Unterschiedlich, manche haben sich eher distanziert, andere haben gemeinsam mitkonsumiert.
23. Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
Ja als ich mich von meiner Freundin getrennt habe wollte ich mich nur irgendwie ablenken um nicht über die vergangene Beziehung nachdenken
zu müssen.
24. Haben Sie sich an Jemand um Hilfe gewandt, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer?)
Nein
25. Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
Nein
26. Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?
2000 – 2003 : habe ich unregelmäßig konsumiert. Ab 2003 - 2004: regelmäßiger Konsum 2 bis 3 mal in der Woche anfangs wegen der Trennung von meiner Freundin und später wegen dem Streß vor der beruflichen Zukunft da ich mich nach dem Zivildienst entscheiden musste
Ob ich nun eine Ausbildung suchen möchte oder das Studium beginne.
27. Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
Ich habe mich selber daran gehindert in dem ich mir weiss gemacht habe das ich ohne Konsum nicht abschalten könnte und das ich erst nach dem Konsum meine Ruhe hätte.
28. Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
Bei jedem der Drogen konsumiert besteht die Gefahr in eine Abhängigkeit zu geraten
29. Waren sie Drogenabhängig?
Ja im nachhinein weiss ich das ich Abhängig von Cannabis war zwar nicht physisch aber psychisch.
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30.1 Wieso passiert das nicht wieder?
Weil ich mein Leben in Griff bekommen habe ich habe einfestes Ziel vor Augen ich will da Studium fertig bringen und mit meiner Freundin zusammen ziehen. Außerdem betreibe ich sehr viel Sport und habe den Freundeskreis gewechselt. Mein neuer Freundeskreis konsumiert keine
Drogen mehr so besteht auch ein viel geringeres Risiko rückfällig zu werden. Ich bin bir außerdem bewußt das ich mein Leben ohne die nötige Disziplin nicht auf die Reihe kriegen kann. Deshalb möchte ich auch nie wieder was mit Drogen zu tun haben und auch nicht anwesend sein wenn sie konsumiert werden.
30. Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?
Ja wenn ich mir Gedanken gemacht hätte über die negativen Folgen sowie die mögliche Abhängigkeit die durch ein Cannabis Konsum entstehen kann sowie durch Umgang mit anderen Freunden und in anderen Kreisen.
31. Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
Ich bin mir bewußt geworden das ich so nicht weiter machen kann wenn ich ich in meinem Leben was erreichen will außerdem wollte ich meinem Körper keinen weiteren Schaden zuführen und das Risiko eingehen in andere Abhängigkeiten rein zurutschen. Mein Studium lahmt auf Grund des Konsums auch ein wenig da ich an den Wochenenden keine Zeit fand mich für die Uni hinzusetzten und was zu tun da ich nach dem Konsum immer so lustlos und müde war. Ich wollte mir selber zudem beweisen das ich mich aus der Abhängigkeit der Droge befreien kann und meine Freizeitgestaltungen an den Wochenden auch mit Sport und Lesen gestalten kann.
32. Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)
Eines Abends am Wochenende als ich bei Freunden war und es wieder soweit war eine Cannabiszigarette zu drehen bin ich mir bewußt geworden das dies zu Gewohnheit übergegangen war und ich mich immer mehr an das THC gewöhne und scheinbar immer mehr brauche. Dies war für mich ein entscheidender Punkt wo ich beschloß etwas in meinem Leben zu ändern
33. Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in betracht?
Einerseits da ich mit Drogen nie wieder was zu tun haben möchten und mich völlig von ihnen distanziert habe und auf anderer Seite da es vom gelegentlichem Konsum zu regelmäßigem Konsum nur ein kleiner Schritt ist und mann auch wieder in die Kreise der Drogenkonsumenten hineingezogen wird
34. Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
Anfangs sehr komisch es hat etwas gefehlt es war ungewöhnlich. Desto länger ich abstinent war desto mehr wurde ich in meinem Entschluß bekräftigt nie wieder was mit Cannabis zu tun zu haben da ich die Wochenenden nutzen konnte für lernen und sportliche Aktivitäten. Außerdem ändert sich das Wohlbefinden meiner Lunge zum positiven hin.
35. Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
Vieles ist mit persönlich klar geworden desweiteren habe ich Unterstützung durch meine Familie sowie meine beiden besten Freunde aus der Kindheit ,die nichts mit Drogen am Hut hatten, erhalten in dem sie mit mir an Wochenden etwas unternommen haben und mich von meinem alten Freundeskreis abgelenkt haben .
36. Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
Viele waren positiv überrascht und auch mir Anerkennung zugesprochen.
Meine Eltern waren auch froh darüber das ich wieder auf den richtigen Weg zurückgekehrt war.
37. Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
In der ersten Zeit schon aber als ich den Entschluß gefaßt habe den Drogenkonsum komplett einzustellen habe ich den Kontakt abgebrochen weil für mich die Gefahr zu groß war wieder in die alten Muster zurück zufallen wenn ich mit Freunden umgebe die noch Drogenkonsumieren.
38. Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
Ja eine Zeit lang schon bis ich den Entschluß fasste mein Leben neu aus zurichten.
39. Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?
Ich möchte nie wieder etwas mit Cannabis oder anderen Drogen zu tun haben deshalb halte ich mich strickt von Leuten fern die Cannabis oder andere Drogen konsumieren. Ansonsten möchte ich abstinent bleiben wie in den letzten dreieinhalb Jahren auch schon
40. Haben Sie zu Hause Cannabis?
Nein
41. Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluß ein KFZ zu führen?
In dem es für mich außer Frage steht je wieder Cannabis zu konsumieren und in dem ich mich bei schwerwiegenden Problemen die zu einem Rückfall führen könnte professionelle Hilfe suche
42. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
Dadurch das ich wieder dazu neige meine Probleme zu unterdrücken statt mich mit ihnen auseinander zusetzten
43. Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Abstinent seit fast 3 Jahren
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Zusätzlich für Wiederholungstäter
44. Wie lange haben Sie nach der letzten Begutachtung (
MPU, FÄG) pausiert?
45. Was war der Auslöser für Ihr erneutes Fehlverhalten?
46. Wieso hat sich bei dem erneuten Fehlverhalten nicht um einen einmaligen Ausrutscher gehandelt?
47. War Ihr Verhalten schlimmer oder weniger schlimm als vor der ersten Auffälligkeit?
48. Warum hat es sich so entwickelt?
49. Was haben Sie gegenüber dem vorhergehenden Versuch geändert?